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| Samstag 04. September 2010 | Kontakt | Letzte Änderung: 15. März 2010 |
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Skilager 2010 |
Skilager 2010 im DiemtigtalIn der zweiten Februarwoche reisten Kinder und Jugendliche der Kirchgemeinde in ihr Skilager. Sie hatten sich dafür wieder das Diemtigtal im Berner Oberland ausgewählt. Die Bilder aus dem Lager findest Du [hier]. 1. Film / 2. Film / 3. Film / 4. Film / 5. Film / 6. Film Ausflug in den Europapark Rust am 6. Oktober 2009Morgens um 7 Uhr fuhren wir mit einem Car voller Jugendlichen los. Während der Fahrt wurden die Gruppen gebildet und auf die Leiter und Hilfsleiter verteilt.
Kinder- und Jugendlager
Jugendarbeiterin Nelly Furer - ein PortraitReligionsunterricht kann durchaus modernen Ansprüchen genügen. Dies veranschaulicht die Arbeit der Jugendarbeiterin Nelly Furer für die reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach.PETRA GUGLER im «Genchner Tagblatt» vom 05. August 2008; Foto: Felix Gerber «Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel sieht, könnte eine Gans nach Hause bringen.» Dieses Zitat von Georg Christoph Lichtenberg prangt auf der Infobroschüre zu den Projekten der 8. Klassen der reformierten Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach. Es drückt poetisch das moderne Ziel der protestantischen Kirche aus, den Gegensatz zwischen einem objektivierenden religionskundlichen und einem konfessionell ausgerichteten Unterricht zu überwinden.
Direkt aus dem LebenDie zweifache Mutter bringt viele Erfahrungen für ihre Berufstätigkeit mit. Zu geregelten Zeiten ist ihr Büro als Anlaufstelle offen. Wie sehr ihre warmherzige Art geschätzt wird, beweist vor den Ferien die ins Büro stürmende Pascale Portmann. Nur die Anwesenheit der Journalistin hält die 14-Jährige davon ab, Nelly Furer gleich um den Hals zu fallen. «Es hat mir hier Spass gemacht. Ich habe viel gelernt und bin froh, dank diesem Wissen nicht in jeden Sumpf treten zu müssen», strahlt Pascale Portmann. Die religiöse Kompetenz von Pascale umfasst nach einem Schuljahr auch spannungsgeladene Themen wie Globalisierung, Sexualität, Drogen, Okkultismus und Sekten, um nur einige wenige zu nennen. Authentizität ist wichtig
Furers persönliches Interesse gilt der Astronomie und der Schöpfungsgeschichte. Mit ihren jährlich rund 70 Schützlingen besucht Nelly Furer am liebsten das Planetarium. Dieser fächerübergreifende Ansatz komme der vielfältigen kulturellen Bedeutung des «Religiösen» entgegen. Deshalb sucht die 42-jährige Jugendarbeiterin Synergien mit anderen Institutionen, beispielsweise mit der ISG Lindenhaus. In Zusammenarbeit haben sie sich an den «Statt-Gewalt-Rundgängen» beteiligt, dem neusten Projekt des Amtes für soziale Sicherheit. HerzensverbindungenObwohl Nelly Furer die Vielfalt in der kirchlichen Lehrtätigkeit zu schätzen weiss, holt sie sich ihre Befriedigung auch aus einem anderen Aspekt ihrer Arbeit: «Ich kann über lange Zeit die Kinder begleiten. Dadurch entstehen echte Herzensverbindungen, und wir erleben oft fruchtbare Prozesse miteinander.» Ehrlich fügt sie schmunzelnd an: «Zuweilen ist das ganz schön anstrengend, und die Kids können mir auf die Nerven gehen. Aber ich habe sie trotzdem sehr gern.» Sommerkonzert des Jugendchors «just4you»Der Jugendchor «just4you» begeisterte im gut besetzten Zwinglihaus mit einem beeindruckenden Parcours durch die Jahrhunderte der Musikgeschichte. Eine Zeitreise von den «Boygroups» der Gregorianik bis zu den «Girlgroups» des Pop.Andreas Kaufmann im «Grenchner Tagblatt» vom 1. Juli 2008Tobi fühlt sich einsam. Während seine «guten» Freunde an einer Party abtanzen, kann er mit dieser Musik gar nichts anfangen. Seine Gedanken fasst er in Gesang und Worte: «Techno passt mir nicht. Doch wo gibt es Musik für mich?» Ein junger Mensch begibt sich auf musikalische Identitätssuche. Denn kaum sind die Worte ausgesprochen, wird er auf eine Zeitreise des Grenchner Jugendchors «just4you» entführt - zusammen mit der Begleitband und dem Publikum. Wie ein roter Faden schimmert die Melodie des Titelstücks «Zytreis, Zytreis» in diesem musicalartigen Kaleidoskop. «Mir singe nöi und aut, wöu üs das gfaut!». Ein beachtlicher Spagat, zu dem die jungen Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Romina Failla hier ansetzen. Und auch das Publikum findet Gefallen daran, wie plötzlich Sänger in Gregorianiktracht den Beginn der Zeitreise anstimmen. Das meditative «Lady d'Arbanville» setzt den Startpunkt mit treibenden Rhythmen und melancholischen Tonfolgen. Frühbarock, Mozart, Ray CharlesÜber den Frühbarock führt der Weg direkt zu einem heiteren Mozart-Trinklied. Ein Zeitsprung katapultiert Tobi von da aus direkt in die 1930er-Jahre zu den «Comedian Harmonists», die mit humoristischer Tanzeinlage zum geschmeidigen Slowjazz-Song «My Funny Valentine» überleiten. Die Solostimme von Manuela Felber und die instrumentalen Intermezzi der Begleitband betören nicht nur den «Zeitgestrandeten» Tobias Neuhaus, sondern auch das Publikum. Das Verlorensein in Zeit und Raum wäre in Worten kaum besser beschreibbar. Schliesslich führt der Parcours zu Ray Charles' «Hit the Road Jack» und zu «Greased Lightning», der Musical-Ode an den Viertaktmotor. Spätestens hier offenbaren sich auch die choreografischen Qualitäten der engagierten Jugendlichen. Mit der Gospel-Eigenkomposition «Sing with us» kommt das Publikum singend und klatschend ebenfalls zum Zug. Und Tobi spürt, wie «sein Musikstil» zum Greifen nah ist. Schliesslich gelangt die Zeitreise bei der Gegenwart an: Als der Hauptdarsteller summend zu einer «just4you»-Chorprobe hinzustösst, hat er sein Ziel erreicht: «I blibe wieni bi», lautet das sinnige Fazit und Grande Finale der Zeitreise. Ein halbes Jahr haben die intensiven Proben von «just4you» gedauert, erinnert sich Romina Failla. «Wir haben zum Teil bis morgens um zwei Uhr geprobt.» Wenig Schlaf fand Failla aber auch, da sie gleichzeitig ihren Lehrdiplomabschluss Sekundarstufe 1 zu bewältigen hatte. Dass aber das Musizieren auch bei solchen Doppelbelastungen eine grosse Motivationsspritze sein kann, versteht sich von selbst. Vor allem, wenn dieses Musizieren vor keinem Jahrhundert Halt macht und über sämtliche Stilgrenzen hinaus die Freude am Gesang ausdrückt. Beratung und HilfeTelefonhilfe 147 Look up Der besondere Tip - die Site für die Jugend: www.tschau.ch mit Onlineberatung und Berufsberatung online für Jugendliche und Erwachsene. |