Samstag 04. September 2010 Kontakt Letzte Änderung: 15. März 2010

Skilager 2010

Ausflug in den Europapark

Kinder- und Jugendlager 2010

Jugendarbeiterin Nelly Furer - ein Portrait

Sommerkonzert des Jugendchors «just4you»

Beratung und Hilfe

 

Skilager 2010 im Diemtigtal

In der zweiten Februarwoche reisten Kinder und Jugendliche der Kirchgemeinde in ihr Skilager. Sie hatten sich dafür wieder das Diemtigtal im Berner Oberland ausgewählt.

Die Bilder aus dem Lager findest Du [hier].
Auch sechs Videos aus dem Skilager im "AVI"-Format kannst Du Dir ansehen. Achtung: Die Filme haben eine Grösse bis 8 Mb.

1. Film / 2. Film /  3. Film /  4. Film /  5. Film /  6. Film

Ausflug in den Europapark Rust am 6. Oktober 2009

Morgens um 7 Uhr fuhren wir mit einem Car voller Jugendlichen los. Während der Fahrt wurden die Gruppen gebildet und auf die Leiter und Hilfsleiter verteilt.
 Kaum aus dem Car ausgestiegen galt es nur noch, möglichst schnell auf den grossen Achterbahnen zu sein. Den ganzen Tag traf man auf einzelne Gruppen, die begeistert von ihren verschiedenen Fahrten erzählten.
Nach dem Mittagessen und dem ersten allgemeinen Treffen aller Gruppen beim Riesenkürbis (Eurosat) kamen auch die Leiter dazu, «Silverstar» und «Blue fire» zu fahren. Man muss ja mitreden können!
Trotz dem kurzen Regenfall am Nachmittag genossen alle den Tag.
Auf der Heimreise sah man lauter glückliche Gesichter.
Herzlichen Dank auch allen Hilfsleitern, die ihre Sache sehr gut und fürsorglich gemacht haben!
Nelly Furer

Kinder- und Jugendlager

 In den jährlichen Sommer- und Herbstferien finden an verschiedenen Orten der Schweiz Ferienlager für Kinder und Jugendliche statt.
Einen Prospekt findet man [hier] als pdf-file (Achtung: 1.3 MB! "Adobe-Reader" muss installiert sein.)


Jugendarbeiterin Nelly Furer - ein Portrait

Religionsunterricht kann durchaus modernen Ansprüchen genügen. Dies veranschaulicht die Arbeit der Jugendarbeiterin Nelly Furer für die reformierte Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach.

PETRA GUGLER im «Genchner Tagblatt» vom 05. August 2008; Foto: Felix Gerber

«Wer einen Engel sucht und nur auf die Flügel sieht, könnte eine Gans nach Hause bringen.» Dieses Zitat von Georg Christoph Lichtenberg prangt auf der Infobroschüre zu den Projekten der 8. Klassen der reformierten Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach. Es drückt poetisch das moderne Ziel der protestantischen Kirche aus, den Gegensatz zwischen einem objektivierenden religionskundlichen und einem konfessionell ausgerichteten Unterricht zu überwinden.

 Dieser Prozess der religiösen Selbstbildung fordert Nelly Furer tagtäglich bei ihrer Arbeit heraus. Die Primarlehrerin ist seit einem Jahr als Jugendarbeiterin in der reformierten Kirchgemeinde tätig und legt viel Wert auf die persönlichkeitsbildenden und identitätsstiftenden Aspekte von Religion. Ihr Arbeitspensum teilt sich in 60 Prozent Jugendarbeit und 10 Prozent Religionsunterricht auf. «Wir möchten den Kindern einen kritisch-vergleichenden Zugang zu gesellschaftlichen Themen ermöglichen, bei dem die eigene, evangelische Position mit einbezogen wird.»

Direkt aus dem Leben

Die zweifache Mutter bringt viele Erfahrungen für ihre Berufstätigkeit mit. Zu geregelten Zeiten ist ihr Büro als Anlaufstelle offen. Wie sehr ihre warmherzige Art geschätzt wird, beweist vor den Ferien die ins Büro stürmende Pascale Portmann. Nur die Anwesenheit der Journalistin hält die 14-Jährige davon ab, Nelly Furer gleich um den Hals zu fallen. «Es hat mir hier Spass gemacht. Ich habe viel gelernt und bin froh, dank diesem Wissen nicht in jeden Sumpf treten zu müssen», strahlt Pascale Portmann. Die religiöse Kompetenz von Pascale umfasst nach einem Schuljahr auch spannungsgeladene Themen wie Globalisierung, Sexualität, Drogen, Okkultismus und Sekten, um nur einige wenige zu nennen.

Authentizität ist wichtig

 Laut Statistik werden Lernwerkstätten mit brisanten Gesellschaftsthemen von den Jugendlichen bevorzugt belegt. Dies noch vor kulturellen Exkursionen in Städte wie Zürich, Basel oder Genf, wofür sie weit weniger Eigenleistung erbringen müssten. «Das Informationsbedürfnis der Jugendlichen ist enorm. Aber sie wollen authentische Antworten. Darum laden wir auch direkt Betroffene ein, beispielsweise jemanden von den Anonymen Alkoholikern.»

Furers persönliches Interesse gilt der Astronomie und der Schöpfungsgeschichte. Mit ihren jährlich rund 70 Schützlingen besucht Nelly Furer am liebsten das Planetarium. Dieser fächerübergreifende Ansatz komme der vielfältigen kulturellen Bedeutung des «Religiösen» entgegen. Deshalb sucht die 42-jährige Jugendarbeiterin Synergien mit anderen Institutionen, beispielsweise mit der ISG Lindenhaus. In Zusammenarbeit haben sie sich an den «Statt-Gewalt-Rundgängen» beteiligt, dem neusten Projekt des Amtes für soziale Sicherheit.

Herzensverbindungen

Obwohl Nelly Furer die Vielfalt in der kirchlichen Lehrtätigkeit zu schätzen weiss, holt sie sich ihre Befriedigung auch aus einem anderen Aspekt ihrer Arbeit: «Ich kann über lange Zeit die Kinder begleiten. Dadurch entstehen echte Herzensverbindungen, und wir erleben oft fruchtbare Prozesse miteinander.» Ehrlich fügt sie schmunzelnd an: «Zuweilen ist das ganz schön anstrengend, und die Kids können mir auf die Nerven gehen. Aber ich habe sie trotzdem sehr gern.»

Sommerkonzert des Jugendchors «just4you»

Der Jugendchor «just4you» begeisterte im gut besetzten Zwinglihaus mit einem beeindruckenden Parcours durch die Jahrhunderte der Musikgeschichte. Eine Zeitreise von den «Boygroups» der Gregorianik bis zu den «Girlgroups» des Pop.

Andreas Kaufmann im «Grenchner Tagblatt» vom 1. Juli 2008

Tobi fühlt sich einsam. Während seine «guten» Freunde an einer Party abtanzen, kann er mit dieser Musik gar nichts anfangen. Seine Gedanken fasst er in Gesang und Worte: «Techno passt mir nicht. Doch wo gibt es Musik für mich?» Ein junger Mensch begibt sich auf musikalische Identitätssuche. Denn kaum sind die Worte ausgesprochen, wird er auf eine Zeitreise des Grenchner Jugendchors «just4you» entführt - zusammen mit der Begleitband und dem Publikum.

Wie ein roter Faden schimmert die Melodie des Titelstücks «Zytreis, Zytreis» in diesem musicalartigen Kaleidoskop. «Mir singe nöi und aut, wöu üs das gfaut!». Ein beachtlicher Spagat, zu dem die jungen Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Romina Failla hier ansetzen. Und auch das Publikum findet Gefallen daran, wie plötzlich Sänger in Gregorianiktracht den Beginn der Zeitreise anstimmen. Das meditative «Lady d'Arbanville» setzt den Startpunkt mit treibenden Rhythmen und melancholischen Tonfolgen.

Frühbarock, Mozart, Ray Charles

Über den Frühbarock führt der Weg direkt zu einem heiteren Mozart-Trinklied. Ein Zeitsprung katapultiert Tobi von da aus direkt in die 1930er-Jahre zu den «Comedian Harmonists», die mit humoristischer Tanzeinlage zum geschmeidigen Slowjazz-Song «My Funny Valentine» überleiten. Die Solostimme von Manuela Felber und die instrumentalen Intermezzi der Begleitband betören nicht nur den «Zeitgestrandeten» Tobias Neuhaus, sondern auch das Publikum. Das Verlorensein in Zeit und Raum wäre in Worten kaum besser beschreibbar.

Schliesslich führt der Parcours zu Ray Charles' «Hit the Road Jack» und zu «Greased Lightning», der Musical-Ode an den Viertaktmotor. Spätestens hier offenbaren sich auch die choreografischen Qualitäten der engagierten Jugendlichen. Mit der Gospel-Eigenkomposition «Sing with us» kommt das Publikum singend und klatschend ebenfalls zum Zug. Und Tobi spürt, wie «sein Musikstil» zum Greifen nah ist. Schliesslich gelangt die Zeitreise bei der Gegenwart an: Als der Hauptdarsteller summend zu einer «just4you»-Chorprobe hinzustösst, hat er sein Ziel erreicht: «I blibe wieni bi», lautet das sinnige Fazit und Grande Finale der Zeitreise.

Ein halbes Jahr haben die intensiven Proben von «just4you» gedauert, erinnert sich Romina Failla. «Wir haben zum Teil bis morgens um zwei Uhr geprobt.» Wenig Schlaf fand Failla aber auch, da sie gleichzeitig ihren Lehrdiplomabschluss Sekundarstufe 1 zu bewältigen hatte. Dass aber das Musizieren auch bei solchen Doppelbelastungen eine grosse Motivationsspritze sein kann, versteht sich von selbst. Vor allem, wenn dieses Musizieren vor keinem Jahrhundert Halt macht und über sämtliche Stilgrenzen hinaus die Freude am Gesang ausdrückt.

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Beratung und Hilfe

Telefonhilfe 147
An die Telefonhilfe der Pro Juventute für Kinder und Jugendliche kann auch geschrieben werden: Pro Juventute

Look up
Look-up enthält viele Informationen, Tipps und Adressen für Jugendliche aus dem Kanton Solothurn. Das look-up-Team berät Jugendliche auch online.

Der besondere Tip - die Site für die Jugend: www.tschau.ch mit Onlineberatung und Berufsberatung online für Jugendliche und Erwachsene.