Montag 06. Februar 2012 Kontakt Letzte Änderung: 14. Juni 2011

Konfirmationen 2011

Konfirmandenreise nach Venedig 2011

Vier Konfirmandenportraits aus Grenchen

Konfirmationen 2010

Konfirmationen 2009

Konfirmandenreise nach Sélestat 2009

Konfirmationen 2008

Konfirmandenreise nach Venedig 2008

Goldene Konfirmation 2008

Bilder früherer Konfirma-tionen

Biblische Sätze zur Konfir-mation (Konfirmations-sprüche)

FAQs zur Konfirmation

 

Konfirmationen 2011

Kreis Markus, Pfr. Roland Stach, Sonntag, 15. Mai, Markuskirche

Marco Allemann, Natasha Burkhalter, Sebastiano Cosi, Michel Delfini, Michael Ebert, Jan Heiniger, Céline Leimer, Fabian Maier, Yves Maritz, Jens Maurhofer, Matthias Messerli, Janine Lara Oester, Andreas Rüeger, Frank Ruetsch, Jennifer Rupp, Kelly Rupp, Mischa Siegenthaler, Natascha Schaffner, Andy Schläppi, Carl Starvaggi, Lukas Stettler, Patrick Vögeli, Chantal Vuilleumier, Ramon Wölfli

Kreis Grenchen-Ost, Pfrn. Renate Zürcher, Sonntag, 15. Mai, Zwinglikirche

Yannick Boutellier, Kevin Brüngger, Mathias Conconi, Christina Feremutsch, Christian Häni, Michelle Hehlen, Claudia Kradolfer, Ramona Mosimann, Larissa Schnider

Kreis Grenchen-West, Pfr. Donald Hasler, Sonntag, 29. Mai, Zwinglikirche

Jan Aebi, Thierry Angéloz, Samuel Arnaboldi, Saskia Braga, Cédric Brunner, Joel Eggenschwiler, Patric Falbriard, Ramona Frick, Oliver Gissler, Sven Grossmann, Lisa Haudenschild, Oliver Herzig, Pascal Kammermann, Philipp Keller, Joel Luder, Mike Lüthi, Alexandra Müller, Yannis Müller, Joel Probst, Jenny Roth, Marc Siegenthaler, Pascal Siegrist, Christopher Sileno, Martin Schaad, Tobias Stauffer

Kinderheim Bachtelen, Diakon Martin Batzli, Auffahrt 2. Juni

Andrea Burkhalter (Solothurn), Florian Flückiger (Schnottwil), Janik Hermann (Stüsslingen), Mischa Schüpbach (Kriegstetten), Thierry Lachat (Lausen)

Konfirmandenreise nach Venedig 2011

Am 24. Mai abends spät nahmen 19 Konfirmanden und 4 Konfirmandinnen den Weg nach Venedig unter die Räder. Begleitet wurden die Jugendlichen auf ihrer Konfirmandenreise von der Jugendarbeiterin Marianne Brunner, den freiwilligen Helfern Stephan Scherrer und Christiane Mischler sowie von Pfarrer Donald Hasler.

Nach der eindrücklichen Schifffahrt auf dem Canal Grande besuchten wir als erstes den Markusdom, in dem sämtliche biblischen Geschichten in byzantinischen Mosaiken dargestellt sind. Wir bestiegen anschliessend den Campanile, von wo aus sich ein wunderbarer Überblick über die ganze Lagune der venezianischen Inseln eröffnete.

Der zweite Tag stand unter dem Thema «Freiheit und Gefangenschaft». Wir besuchten das jüdische Ghetto Venedigs und lernten einiges über das langezeit problematische Zusammenleben von Juden und Christen im Abendland. Am Nachmittag war wieder eine Schiffahrt zur Nachbarinsel Murano angesagt, der sogenannten «Glasinsel» wo das Geheimnis der Glasherstellung von den Venezianern lange Zeit gehütet wurde.

Als Abschluss besuchten wir noch den Dogenpalast, ein eindrückliches Zeugnis des Kunstschaffens und der vergangenen Macht des venezianischen Löwen, ein eindrückliches Zeugnis aber auch der Vergänglichkeit unseres menschlichen Wirkens.

Glücklich und zufrieden kehrten wir am Freitag, 27. Mai, wieder nach Grenchen zurück.

Donald Hasler, Pfrarrer

Hier die [Bilder]

Geld, Glück und Gott in Grenchen

Konfirmation! Was bleibt Jugendlichen vom Konf-Unterricht? Und was hätte der Pfarrer ihnen gern beigebracht? - Ein Augenschein bei einer Klasse in Grenchen, kurz vor dem grossen Tag.

Am äussersten Rand des Einzugsgebiets der reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn liegt die Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach. Es ist Konf-Saison: 23 Jugendliche sind am nächsten Sonntag in der Zwinglikirche an der Reihe. Jetzt, Tage zuvor, ist das letzte Vorbereitungstreffen im Gang: Lieder üben, Szenen proben, Infos austauschen. Natürlich sind die Jugendlichen laut und aufgedreht, und natürlich muss Pfarrer Donald Hasler immer wieder zur Ruhe mahnen. Er tut's freundlich, geduldig, etwas müde.

Christoph Meyer: Mir bleibt vom Konf-Unterricht vor allem der Wahlkurs zum Thema «Sucht» in Erinnerung: Wir haben gelernt, dass es nicht nur Drogen gibt, die abhängig machen, sondern auch Schoggi oder Computergames.
Ja, ich kenne die Bedeutung der Konfirmation: In der Taufe sagen die Eltern «Ja» zum Glauben, nun an der Konf sage ich «Ja»: Ja zu Gott. Die Konfirmation ist auch die Voraussetzung dafür, dass ich später Götti werden kann.
Ab und zu bete ich, zum Beispiel vor schwierigen Prüfungen. In die Kirche gehen werde ich wohl nicht regelmässig. Wenn es etwas spannender wäre, wenn zum Beispiel Musik für Jugendliche laufen würde, wäre es etwas anderes. So wie in unserem Konf-Gottesdienst: Das gefällt mir recht gut.
Früher stellte ich mir Gott als Lenker einer Playmobil-Welt vor. Heute denke ich eher an Filme, in denen es manchmal in Entscheidungssituationen so ein Engeli und ein Täfeli gibt. Gott ist die Wahrheit, das Gute.

Die kirchliche Umwelt im solothurnischen Grenchen unterscheidet sich von jener im Bernbiet: Die reformierten Schülerinnen und Schüler sind hier gegenüber den Katholiken in der Minderheit (reformiert: 28 %, katholisch: 35 %), zudem sind 22 Prozent der Jungen Muslime. In den Schulen des Kantons Solothurn wird Religion bis zur Oberstufe als eigenes Fach vermittelt, und zwar von den Kirchen. Momentan stellen diese auf ökumenischen Unterricht um: In Grenchen wird heuer auf der untersten Primarstufe damit begonnen, dann wird Stufe um Stufe umgestellt. Spezifisch reformiert bleibt der eigentliche Konf-Unterricht: Gottesdienstbesuche, Einzelgespräche, Konf-Lager.

Luc Imperiali: Besonders war für mich im Konf-Unterricht der Wahlkurs «Astrologie-Astronomie»: Wir haben gelernt, wie Sterne gedeutet werden, und in einer klaren Nacht in den Sternenhimmel geschaut. Was ist wohl hinter dem Universum? Die Frage beschäftigt mich weiter.
Mit der Konf geht ein wichtiger Lebensabschnitt zu Ende: Es ist der Abschluss der Schulzeit, auch der Kindheit. Deshalb hat die Konfirmation grosse Bedeutung.
Früher haben wir vor dem Zubettgehen zu Hause immer ein Lied gesungen. Das ist heute halt nicht mehr so. Aber ich will den Glauben schon weiter leben. Zum Beispiel will ich kirchlich heiraten.
Gott ist für mich wie ein Schutzengel. Ich habe das ganz stark erfahren, als ich vor zehn Jahren in einen Autounfall geriet. Ich hatte so viel Glück, dafür bin ich noch heute dankbar. Ich glaube auch, dass Gott uns in schwierigen Entscheidungssituationen hilft und uns aus dem Labyrinth herausführt.

«Auch wenn es manchmal nervig und anstrengend ist: Ich will nicht auf die Arbeit mit den Jugendlichen verzichten», meint Pfarrer Donald Hasler. Sein persönliches Highlight mit den diesjährigen Konfirmandinnen und Konfirmanden fand während des Konf-Lagers statt: als aus den chaotischen Vorbereitungsversuchen einer lauten Oberstufenklasse Produktives erwuchs, das als Theaterstück nun an der Konfirmation aufgeführt wird. Hasler ist auf jeden Fall froh, wieder an der Basis zu arbeiten: 2001 musste er nach Warnungen vor Sektentendenzen in der Kirche seinen Posten als theologischer Berater des Synodalrats räumen. Es sei ihm wichtig, die Jugendlichen im Konf-Unterricht zu selber denkenden Persönlichkeiten zu erziehen, «damit sie nicht den totalitären Tendenzen verfallen, für die unsere Gesellschaft so anfällig ist».

Katja Ruch, Dominique Seuret: Der Konf-Unterricht war recht erwachsen gestaltet: Wir haben kaum gebastelt, dafür gab es viele Filme und Diskussionen. Spannend war der «Budgetkurs»: Wir haben gelernt, wie viel wir unsere Eltern kosten und dass für uns alleine alles teurer wird. Was das mit Religion zu tun hat? Nun, es geht um Selbstständigkeit, um Schritte ins Erwachsenenleben hinein.
Die Konf ist der Abschluss des kirchlichen Unterrichts, sie ist auch der Abschluss der Schulzeit. Da soll es ein schönes Fest geben! Ganz wichtig ist uns, dass die Familie dabei ist und alle zusammen sind. Dass man an diesem Tag auch in der Kirche feiert, ist eigentlich egal.
Soll ich ehrlich sein? Ich glaube nicht an Gott. Wichtig ist mir vor allem die Familie (Katja). Wenn das meine Grossmutter liest... Aber gut: Ich glaube eher auch nicht an Gott, irgendwie schon an ein Geheimnis hinter dem Leben. Aber vielleicht war es auch plötzlich einfach da (Dominique). Wir könnten eher glauben, wenn jemand ganz begeistert von den biblischen Geschichten erzählen würde. Wenn jemand wirklich weiss, dass sie wahr sind.

Text: Remo Wiegand in «reformiert.» Juni 2010

Konfirmationen 2010

 02. Mai - Kreis Markus (Pfr. R. Stach): Affolter Jens, Allemann Jan, Bolliger Vanessa, Broch Sabrina, Daumüller Ramona, Frigg Daniel, Halbenleib Fabian, Ingold Sabrina, Lechmann Christof, Messerli Christian, Ruchti Corina, Wyss Alex, Yenni Pia, Wilp Fabian


 02. Mai - Kreis Süd (Pfrn. Chr. Dietrich): Aebi Joris, Aebi Rina, Bourquin Muriel, Dziagwa Sascha, Fischer Viviane, Freudiger Ivan,Heer Marco, Kohler Eric, Lüthi Kim, Morstein Carina, Morstein Eva, Stabler Jeremy, Stuber Sara, Wacker Janine, Wegmann Nadine, Zimmermann Jasmin


 09. Mai - Zentrum und West I (Pfr . D. Hasler): Bachmann Gina, Delaquis Michèle, Heusser Melina, Hartmann Andreas, Imperiali Luc, Kobel Dominic, Meyer Christoph, Rohrbach Dominik, Ruch Katja Lara, Roth Dominic, Seuret Dominique Delaquis Michèle, Heusser Melina, Hartmann Andreas, Imperiali Luc, Kobel Dominic, Meyer Christoph, Rohrbach Dominik, Ruch Katja Lara, Roth Dominic, Seuret Dominique


 16. Mai - Zentrum und West II (Pfr . D. Hasler): Beyeler Jan, Buser Larissa, Ettlin Joey, Hirschi Jasmin, Hofer Natascha, Jeannerat Cédric, Kaufmann Oliver, Keller Michèle, Meier Manuel, Orgis Patrick, Vittori Stefanie, Wood Simone


13. Mai - Bachtelen (Diakon M. Batzli): Baumann Benjamin, Iseli Patrick, Kneubühl Patricia, Recrosio Dominik, Scheidegger Yanik, Tahiri Ardian

Konfirmationen 2009

 26. April - Kreis Markus I (Pfr. R. Stach): Anderegg Fabio, Arni Dominic, Biedert Pascal, Flückiger Rick, Frick Fabian, Götschi Philipp, Nyffeneger Lukas, Sprenger Sandro, von Ballmoos Tanja


 10. Mai - Kreis Markus II (Pfr. R. Stach): Bolz Anne, Cosi Emiliano, Heiniger Fabienne, Luterbacher Leonie, Moser Tamara, Müller Benjamin, Schmid Romina, Schmid Julia, Siegenthaler Natalie, Streicher Pascal, Vogt Daniela, Flury Carla, Schlup Joalyne, Schmid Claudio


 03. Mai - Kreis Süd (Pfr. S. Wendel): Lars Fleiderman, Michael Kohler, Stefan Kradolfer, Noah Willi, Sandy Zingg


 07. Mai - Kreis West (Pfr. D. Hasler): Sandro Bosshard, Yves Haudenschild, Urs Kamm, Jenifer Marti, Monya Marti, Mirja Müller, Ylena Ryf, Sebastian Schild, Marc Seuret, Sebastian Thiel


 10. Mai - Kreis Zentrum (Pfr. D. Hasler): Alexander Auer, Céline Bläsi, Yannick Brändli, Fabian Brunner, Andreas Dobler, Janine Falbriard, Olivier Gassler, Michel Geiser, Deborah Gissler, Lea Gloor, Katja Güggi, Linda Henkel, Rahel Hofmann, Nicolas Kaufmann, Sven Moser, Janine Niklaus, Pascale Portmann, Debora Rohrbach, Céline Schumacher, Sarah Sileno, Nadia Stauffer, Michael Wälti, Juana Zahler


21. Mai - Bachtelen (Diakon M. Batzli): Vanessa Schlatter

Konfirmandenreise 2009 Kreis Süd nach Selestat/F

 Die diesjährige Konfirmandengruppe des Kreises Süd erlebte ihr Lager mit Pfarrer Samuel Wendel und Jugendarbeiterin Nelly Furer am zweiten Märzwochenende im Elsass: Zunächst stand der «Isenheimer Altar» in Colmar auf dem Programm. Zur Vorbereitung auf die Konfirmation beschäftigte man sich mit der Kreuzigungsszene und darin besonders mit dem Bibelwort «Jener (Christus) muss wachsen, ich aber geringer werden».

Am Samstagnachmittag ging es dann in die Grenchner Partnerstadt Sélestat. Zunächst gab es eine Führung durch die schöne Altstadt mit den beiden eindrücklichen Kirchen aus der Romanik und Gotik, sowie dem «Haus des Brotes».

Am Abend stand dann eine Begegnung mit Jugendlichen, den Jugendarbeitern und dem Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde an. Sehr gastfreundlich war der Empfang, und fröhlich ging es bei gemeinsamem Spiel zu. Am Sonntag wurde der Gottesdienst für die Gäste bilingue gefeiert. Das abschliessende, von Kirchenmitgliedern zubereitete Essen mit elsässischer Spezialität bildete den Abschluss der Begegnung.

Beim Abschied wurde zu einem Gegenbesuch in Grenchen eingeladen.

Bilder

Konfirmationen 2008

27. April 2008 in der Markuskirche (Kreis Markus)

 Tamara Aeschimann, Melanie Andres, Yanick Beyeler, Nadine Bolliger, Micha Daumüler, Céline Delfini, Nasim Demuth, Janic Dünner, Marc Flury, Mike Flückiger, Reto Daniel Gäumann, Roman Gloor, Marc Häfliger, Marc Imoberdorf, Kerstin Meister, Lukas Messerli, Simon Ruchti, Yanick Rupp, Manuela Schär, Tamara Staufer, Philippe Streicher, Nicolas Stucky, Lea Summ, Lukas Walker

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Konfirmationen 2008

18. Mai 2008 in der Zwinglikirche (Kreis Süd)

 Fabienne Beyeler, Kristina Kuenzer, Ramona Leuenberger, Lena Morstein, Tamara Roth, Alisa Rüfenacht, Vanessa Schott, Andrea Schwarzentrub, Lisa Stuber, Yanik Gloor, Simon Hehlen, Mattia Roth, Andreas Scheurer, Mario Schnider, Matthias Streit, Michel Stuber, Fridolin Wendel (Es fehlen auf dem Foto: Mattia Roth, Yanik Gloor)

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25. Mai 2008 in der Zwinglikirche (Kreis West)

 Lena Aebi, Dominik Bossy, Sheena Ettlin, Raphael Gabathuler, Luca Margarone, Stefanie Meier, Mike Roth, Chantal Simmen, Sarah Sommer, Fabienne Steiner

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25. Mai 2008 in der Zwinglikirche (Kreis Zentrum)

 Folgende Jugendliche aus dem Kreis Zentrum haben sich für die Konfirmation am 25. Mai angemeldet:

Ramona Altoé, Stephan Amacker, Andreas Burkhart, Lisa Bürki, Patrick Freiburghaus, Jaqueline Höneisen, Isabelle Kaufmann, Jana Lüthi, Randy Ramser, Christoph Ruch, Christian Schild, Jan Soland, Tanja Uebersax. Auf dem Bild fehlen Kelly Kunz, Michèle Staufer, Nathalie Wingeier.

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Konfirmandenreise nach Venedig 2008

Am späten Abend des 26. März reisten die Konfirmandinnen und Konfirmanden der beiden Kreise West und Zentrum nach Venedig. Am anderen Morgen trafen wir bei strömendem Regen in Mestre ein. Nach einer kleinen Irrfahrt überquerten wir schliesslich doch noch den Damm vom Festland zur Lagunenstadt und kamen auf dem Busbahnhof Piazzale Roma in Venedig an. Mit dem Vaporetto gelangten wir schliesslich bis zum Markusplatz und bald zur Unterkunft. Etwas müde und nass wärmten wir uns in einer Trattoria auf. Glücklicherweise zeigte sich schon am Nachmittag die Sonne und brachte endlich die sehnlichst erwarteten milderen Temperaturen.

 Die Konfirmandinnen und Konfirmanden bewältigten ein reich befrachtetes Programm: Besichtigung und Studium des Markusdoms, des Dogenpalastes und der Seufzerbrücke. Sie beschäftigten sich mit dem Thema «Macht und Ohnmacht» anhand einer eindrücklichen Plastik von Johannes dem Täufer in der Frarikirche und dem Vergleich mit dem Reiterstandbild von Colleoni. Das Thema «Freiheit und Gefangenschaft» wurde von Frau Furer sehr geschickt eingeführt und anhand des jüdischen Ghettos, durch das uns Pfarrer Arnet mit grossem Sachverstand führte, sowie anhand der venezianischen Glaskunst auf der Glasinsel Murano, veranschaulicht. Die Sonntagspredigt «Durch den Tod zum Leben» wurde uns von ein beeindruckenden byzantinischen Mosaik gehalten. Es befindet sich in der ältesten Kirche Venedigs auf der etwas weiter entfernten Insel Torcello. Der Abend wurde genutzt zur Vorbereitung der Konfirmation und zum Üben der Lieder. Die Arbeitsblätter zu den verschiedenen Themen und Besichtigungstouren wurden von allen emsig ausgefüllt. Sie waren motiviert, einen der attraktiven Preise mit nach Hause zu nehmen.

Daneben gab es natürlich auch viel Gelegenheit fürs gemüliche Zusammensein, etwa bei den sehr erlesenen italienischen Mahlzeiten in unserer Stamm-Trattoria, wo wir sehr freundlich und zuvorkommend bedient wurden. Frau Mischler, Kirchgemeinderätin, verstand sich ausgezeichnet mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden und erfüllte ihre Betreuungsaufgabe bestens. Alles in allem dürfen wir auf ein sehr schönes und lehrreiches Konfirmandenlager zurückblicken, das sicher allen in guter Erinnerung bleiben wird.

Donald Hasler, Pfarrer

Bilder

Bilder von der Venedigreise 2006

Goldene Konfirmation 2008

Vor 50 Jahren, am Palmsonntag und am Karfreitag 1958, wurden 101 Jugendliche von den Pfarrern Arthur Hirt, Franz Müller und Max Ruchti in der Zwinglikirche Grenchen konfirmiert.

In einem festlichen Gottesdienst in der Zwinglikirche wurde dieses Jubiläum gefeiert. Der anschliessende Apero, zu dem die Kirchgemeinde einlud, machte die Gesichter den Ehemaligen wieder vertraut. Erinnerungen wurden geweckt, Geschichten erzählt und Vorsätze gefasst, sich bald wieder zu treffen.

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Konfirmationssprüche

Biblische Sätze, die sich als Konfirmationsspruch eignen:
(Diese Liste ist eine Hilfe für die Wahl eines Konfirmationsspruchs. Du wählst daraus einen Vers aus oder kennst einen anderen biblischen Satz, der Dir für Dein Leben besonders gut gefällt. Dieser Vers wird als Konfirmationsspruch in Deine Konfirmationsurkunde eingetragen.)

Auf deine Hilfe harre ich, HERR. (Genesis 49,18)

Sieh, ich sende einen Boten vor dir her, dich auf dem Weg zu behüten und dich an die Stätte zu bringen, die ich bereitet habe. (Exodus 23,20)

Denn der Mensch urteilt nach den Augen, der HERR aber urteilt nach dem Herzen. (1. Samuel 16,7)

Die aber, die auf den HERRN hoffen, empfangen neue Kraft, wie Adlern wachsen ihnen Schwingen, sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und ermatten nicht. (Jesaja 40,31)

Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir! Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ja, ich stehe dir bei! Ja, ich halte dich mit der rechten Hand meiner Gerechtigkeit! (Jesaja 41,10)

Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir. (Jesaja 43,1)

Denn ich, ich kenne die Gedanken, die ich über euch denke, Spruch des HERRN, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch eine Zukunft zu geben und Hoffnung. (Jeremia 29,11)

Du zeigst mir den Weg des Lebens, Freude in Fülle ist vor dir, Wonne in deiner Rechten auf ewig. (Psalm 16,11)

Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges, birg mich im Schatten deiner Flügel. (Psalm 17,8)

Der HERR ist mein Hirt, mir mangelt nichts, er weidet mich auf grünen Auen. Zur Ruhe am Wasser führt er mich, neues Leben gibt er mir. (Psalm 23,1-3)

Zeige mir, HERR, deine Wege, lehre mich deine Pfade. Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meiner Hilfe, und auf dich hoffe ich den ganzen Tag. (Psalm 25,4-5)

Der HERR ist mein Licht und meine Rettung, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken? (Psalm 27,1)

Ich aber vertraue auf dich, HERR, ich spreche: Du bist mein Gott. In deiner Hand steht mein Geschick. (Psalm 31,15-16)

Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht schauen wir das Licht. (Psalm 36,10)

Auf Gott vertraue ich, und ich fürchte mich nicht. Was kann ein Mensch mir tun? (Psalm 56,12)

Denn du bist meine Hoffnung, HERR, mein Gott, meine Zuversicht von Jugend an. (Psalm 71,5)

Nun aber bleibe ich stets bei dir, du hältst mich an meiner rechten Hand. (Psalm 73,23)

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2)

Dein Wort ist eine Leuchte meinem Fuss und ein Licht auf meinem Pfad. (Psalm 119,105)

Am Tag, da ich rief, erhörtest du mich, du gabst meiner Seele Kraft. (Psalm 138,3)

Ich preise dich, dass ich so herrlich, so wunderbar geschaffen bin; wunderbar sind deine Werke, meine Seele weiss dies wohl. (Psalm 139,14)

Doch auf dich, Gott, mein HERR, sind meine Augen gerichtet, bei dir suche ich Zuflucht, schütte mein Leben nicht weg. (Psalm 141,8)

Lehre mich, deinen Willen zu tun, denn du bist mein Gott, dein guter Geist leite mich auf ebenem Grund. (Psalm 143,10)

Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn wahrhaft anrufen. (Psalm 145,18)

Und seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,20)

Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern das Licht des Lebens haben. (Johannes 8,12)

Sorgt euch um nichts, sondern lasst in allen Lagen eure Bitten durch Gebet und Fürbitte mit Danksagung vor Gott laut werden. (Philipper 4,6)

Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (2. Timotheus 1,7)

Der Herr ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten; was kann ein Mensch mir antun? (Hebräer 13,6)

All eure Sorge werft auf ihn, denn er kümmert sich um euch. (1. Petrus 5,7)

Fragen zur Konfirmation

Ist der Unterrichtsbesuch in einem anderen Pfarrbezirk möglich?

Normalerweise besuchen die Jugendlichen den Unterricht in dem Pfarrkreis, in dem sie wohnen und leben. Wenn es aber gute Gründe gibt, den Unterricht in einen anderen Pfarrkreis oder sogar in einer anderen Kirchgemeinde zu besuchen, fragen und informieren Sie bitte den zuständigen Pfarrer/die Pfarrerin!

Muss ein Jugendlicher konfirmiert werden, oder reicht die Taufe?

Zur Kirchenmitgliedschaft reicht die Taufe. Wer das Patenamt übernehmen will, muss konfirmiert sein.

Ich bin nicht getauft. Kann ich konfirmiert werden?

Nein. Um konfirmiert zu werden, musst Du getauft sein. Das geschieht meist kurz vor der Konfirmation.

Kann ich zum Konfirmandenunterricht gehen, ohne getauft zu sein?

Ja. Du nimmst am Konfirmandenunterricht teil und und entscheidest dann - zusammen mit den Eltern -, ob Du die Taufe erleben oder auf die Konfirmation verzichten willst.

Welche Rechte erhält man durch die Konfirmation?

Mit der Konfirmation wird u.a. das Recht zugesprochen, in eigener Verantwortung in allen evangelischen Gemeinden am Abendmahl teilzunehmen, Pate zu werden und dann als Erwachsener an kirchlichen Wahlen teilzunehmen oder in kirchliche Ämter gewählt zu werden.

Welche Kleidung soll ich bei der Konfirmation anziehen?

Die Kleidung sollte den festlichen Charakter des Tages unterstreichen. In Einzelheiten gibt es örtlich und traditionell unterschiedliche Vorstellungen.

Dürfen wir während des Gottesdienstes fotografieren oder filmen?

Grundsätzlich ist das Fotografieren während des Gottesdienstes, also auch während einer Konfirmation, nicht möglich. Die Kirchenordnung unserer reformierten Kirche Bern - Jura - Solothurn legt das ausdrücklich und aus gutem Grund so fest. Aber nach der Konfirmation steht die Kirche zum Fotografieren zur Verfügung. In der entspannten Atmoshäre gelingen die Fotos auch viel besser.

Was soll man zur Konfirmation schenken?

Am meisten verbreitet ist es, Geld zu schenken. Die Jugendlichen können sich später davon kaufen, was sie möchten. Aber auch ein Buch, ein Schmuckstück oder eine CD sind möglich. Besser noch: Sie lassen sich etwas ganz Persönliches oder Einmaliges einfallen.

Endet das Patenamt mit der Konfirmation?

Offiziell enden die Aufgaben der Paten mit der Konfirmation, weil mit ihr die christliche "Erziehung" abgeschlossen ist. Wenn sich im Laufe der Zeit aber gute Kontakte zwischen Paten und Patenkind entwickelt haben, können diese natürlich bestehen bleiben.
(Nach einem Text der evangelischen Kirche in Deutschland)