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| Montag 06. Februar 2012 | Kontakt | Letzte Änderung: 17. Juni 2008 |
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NECKARSULM Grenchen in Neckarsulm 2006 |
Grenchen in Neckarsulm 20.-22. Oktober 2006Ein Bericht . . .Neckarsulm . . . Vor dieser Reise wusste ich nur zwei Sachen über diesen Ort: Neckarsulm ist eine der Partnerstädte von Grenchen, und diese Stadt befindet sich in Deutschland. Weder von der genauen Lage noch der Grösse hatte ich eine Ahnung. Unbelastet und voller Vorfreude trat ich am Freitag um 13.00 Uhr bei schönem Herbstwetter die Reise zusammen mit vier meiner Ratskollegen/innen und teilweise ihren Partnern (wo blieben denn alle anderen?!) sowie unserem Verwalter an. Im Minibus, mit unserem Verwalter am Steuer, und der zarten weiblichen GPS-Stimme als verlässlicher Co-Pilotin, ging's dann los Richtung Norden. Basel - Freiburg - Offenburg - Karlsruhe. Dort verliessen wir für kurze Zeit unerwünscht die korrekte Fahrtrichtung. Unsere Co-Pilotin hatte mangels Energie den Geist aufgegeben und war durch einige Kommentare der Mitreisenden derart beleidigt worden, dass sie sich zur endgültigen Funkstille entschied. Etwas nach 18.00 Uhr kamen wir jedoch sicher in Neckarsulm an und wurden beim Kirchgemeindehaus von einer ganzen Delegation, angeführt vom Pfarrerehepaar Sabine und Walter Keppler sowie unserem Präsidenten Rolf Enggist und seiner Gattin Dorly, herzlich empfangen. Für die einen fand beim gemütlichen und gemeinsamen Nachtessen ein Wiedersehen statt, für die anderen ein erstes gegenseitiges Kennenlernen. Am späteren Abend traf dann mit unserem Kreis-West Pfarrer Donald Hasler noch das letzte Mitglied unserer Reisegruppe ein. Das Programm vom Samstag tönte vielversprechend. Nach einer kurzen Andacht in der Kirche ging's zuerst ins Audi-Forum, das erst vor 2 Jahren eröffnet wurde. Für eine kurze Zeit verliessen wir den Alltag, um in die Luxuswelt von Audi einzudringen. Lars Ruoff begleitete uns durch das ganze Gebäude, zeigte uns die Auto-Ausstellung - vom Oldtimer bis zum aktuellen Luxus-Modell - und erzählte uns einiges über die Geschichte dieser Firma. Von ihm durften wir erfahren, dass alles ursprünglich mit der Produktion von Strickmaschinen begonnen hatte. Ein Kurzfilm zeigte uns noch die hochmodernen Produktionsabläufe der heutigen Zeit. Zurück in die Realität ging's weiter im Rathaus, wo uns Herr Oberbürgermeister Volker Blust erwartete und empfing. Nach seiner Ansprache hielt auch Rolf Enggist eine kurze Rede und übergab im Namen unserer Kirchgemeinde eine verzierte Glasschale als Dank und Andenken. Nach dem feinen Mittagessen im Kirchgemeindehaus (herzlichen Dank dem Küchenteam!) stand der Besuch der Zuckerfabrik Südzucker AG in Offenau, nur wenige Autominuten von Neckarsulm entfernt, auf dem Programm. Herr Laudonus führte uns während zwei Stunden durch das Werk und weihte uns in die Geheimnisse der Zuckerherstellung ein. Es war harte Arbeit für uns alle: Lange Distanzen zu Fuss quer durch das grosse Gelände sowie Lärm und Hitze in den Produktionshallen verlangten einiges an Durchhaltevermögen! Nach dem interessanten Rundgang wurden wir vor Antritt der Rückreise mit Kaffee und Kuchen belohnt. Als Andenken gab's dann, bereits weihnachtlich verpackt, Kristallzucker. Um frische Energie für den Abend zu tanken ging's gleich weiter ins Neckarsulmer Brauhaus. Braumeister Karl Gruhler erklärte uns seine Kunst des Bierbrauens und servierte uns währenddessen fünf verschiedene, helle bis dunkle, Biersorten! Diese schmeckten dann mehr oder weniger gut . . . Nach dem Nachtessen im Brauhaus trafen wir uns alle wieder im Kirchgemeindehaus. Jonas und Stefan, zwei in der Kirchgemeinde sehr engagierte Jugendliche, verrieten uns einiges über ihre Projekte im Zusammenhang mit der Jugendarbeit. Danach liessen wir diesen ereignisreichen Tag bei einem gemütlichen Beisammensein und gegenseitigen Gedanken- bzw. Ideenaustausch ausklingen. Am Sonntag feierten wir gemeinsam mit den Pfarrern Walter Keppler und Donald Halser Gottesdienst in der Stadtkirche Neckarsulm. Für Donald Hasler war's ein besonderes Ereignis, predigte er doch zum ersten Mal in einer durch Luther geprägten Kirche. Rolf Enggist richtete sich kurz vor dem Ende an alle Anwesenden und überreichte auch der Kirchgemeinde Neckarsulm eine verzierte Glasschale als Dank und Andenken. Nach dem Kirchengang ging's bei wunderschönem und warmem Wetter auf den ca. 300 Meter hohen Scheuerberg, den sogenannten Hausberg von Neckarsulm. Von der Bergeshöhe aus konnte man die Weingüter betrachten und die wunderbare Aussicht über die ganze Region geniessen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen in den jeweiligen Gastfamilien hiess es dann bald einmal Abschied nehmen. Die Rückreise in die Schweiz erfolgte ohne Zwischenfälle (Frau GPS liess ja nichts mehr von sich hören.) und staufrei. Zum Schluss noch dies: Nun weiss ich, wo Neckarsulm liegt, nämlich an der Neckar (doch, doch!), im Bundesland Baden-Württemberg, in der Nähe von Heilbronn. Die Stadt zählt zudem ca. 27'000 Einwohner und bietet einiges an Sehenswürdigkeiten! Es war ein intensives und prägendes Wochenende, an das wir uns gerne zurückerinnern werden. Danke nochmals dem ganzen Neckarsulmer Team für das tolle Programm und den warmen Empfang. Auf Wiedersehen in Grenchen im September/Oktober 2007. Wir erwarten Euch! Text: Susanne Derendinger-Monnier, Kirchgemeinderätin Kreis Süd Neckarsulm in Grenchen 16./17. Oktober 2004Grenchen in Neckarsulm 7. bis 9. Juni 2002Wiederum von herzlicher Gastfreundschaft und lebhaften Gesprächen war der Besuch einer Delegation des Grenchner Kirchgemeinderates in Neckarsulm gesprägt. Neckarsulm in GrenchenJürg Amsler im "Grenchner Tagblatt" von Samstag, 21. April 2001 (Zur Vergrösserung Bild anklicken! Fotos von Jürg Amsler)
(Zur Vergrösserung Bild anklicken! Fotos von Jürg Amsler) "Ich kann fragen, wen ich will, fürs Wochenende ist schlechtes Wetter angesagt", meint gestern Ruedi Köhli, Verwalter der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Grenchen-Bettlach. Er ist nicht etwa wetterfühlig, aber er sieht, dass sein Wochenendprogramm nicht so durchgeführt werden kann wie geplant. Eigentlich ist es auch nicht sein persönliches Wochenende, sondern auch jenes seiner Gäste aus Deutschland. Aber auch sie sind nicht (nur) wegen Ruedi Köhli nach Grenchen angereist, sondern auf Einladung der reformierten Kirchgemeinde, die Besucherinnen und Besucher sind alles Mitglieder des Kirchgemeinderates der evangelischen Stadtkirchgemeinde aus Neckarsulm sowie deren Begleitpersonen. Angeführt wird die zehnköpfige Delegation von Eckhard Klein, Pfarrer und Vorsitzender des Rates, und der 2. Vorsitzenden Ursula Lentz. Doch wegen der schlechten Wetterprognosen lässt sich Ruedi Köhli keine grauen Haare wachsen: "Wir machen das Beste daraus, und das wichtigste sind ja auch der partnerschaftliche Austausch und die gegenseitigen Kontakte." Einander respektierenGestern, am späteren Nachmittag, sind die Neckarsulmer Gäste in Grenchen eingetroffen und von den Gastgebern aufs herzlichste begrüsst worden. Beim Nachtessen im Zwinglihaus überbringt Stadtpräsident Boris Banga Willkommensgrüsse des "weltlichen Grenchen". Es sei schön zu wissen, so Banga, dass die 1988 offiziell abgeschlossene Partnerschaft zwischen der grossen Kreisstadt Neckarsulm und der Stadt Grenchen sich nun seit einiger Zeit auch auf der Ebene der Kirchgemeinden abspiele. "Das Zusammenleben der Menschen in Frieden und Freiheit zu sichern, ist eine der Aufgaben solcher Partnerschaften. Gerade in diesem Bereich bestehen für die Kirchgemeinden viele Möglichkeiten tätig zu werden und zur Verständigung zwischen Menschen und Gemeinschaften beizutragen. Die Menschen müssen sich über die Landesgrenzen hinweg näher kennen, das Gemeinsame suchen, aber auch die Eigenarten des anderen respektieren und verstehen lernen", sagt Boris Banga. Eine Diaschau über die Stadt Grenchen und eine kurze Vorstellung der Kirchgemeinde vermittelt den Gästen anschliessend ein Bild des gastgebenden Ortes. Flugplatz und der BergMit einer Kurzbesinnung in der Zwinglikirche beginnt der heutige Tag für die Eingeladenen. Es folgt ein abwechslungsreiches wie interessantes Programm. Nach dem Besuch der Kantonshauptstadt und einer Stadtführung wird nach dem Mittagessen der Regionalflugplatz besichtigt. "Für den Abend ist eigentlich ein Besuch in der Jurasternwarte geplant", lässt Ruedi Köhli weiter wissen. "Es sollte der Sonnen- und der Sternenhimmel über Grenchen betrachtet werden. Aber eben, das Wetter können wir nicht auch noch planen." So wirds wohl beim gemütlichen Treffen und Nachtessen im Berggasthof Untergrenchenberg bleiben. Für morgen Sonntag ist der gemeinsame Besuch des Gottesdienstes - er wird von beiden Pfarrherren Eckhard Klein und Emmanuel Memminger (Grenchen) gehalten - vorgesehen. Anschliessend gibts für alle Predigtbesucherinnen und -besucher einen Apéro. Nach dem Mittagessen bei den Gastfamilien werden die Gäste aus Neckarsulm um zirka 14.30 Uhr auf dem Kirchenplatz verabschiedet. |