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| Montag 06. Februar 2012 | Kontakt | Letzte Änderung: 23. Dezember 2011 |
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Taufsonntage 2012
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geburt
(Kurt Marti) Das Geschenk Von diesem »JA« leben wir. Es ist Geschenk und Einladung, Gabe und Aufgabe zugleich. Wir freuen uns, wenn Sie Ihr Kind taufen lassen. Vielleicht geschieht das sogar in unserer Kirchgemeinde. Auf dieser Seite haben wir Informationen rund um die Taufe für Sie zusammengestellt.Bitte beachten Sie, dass in jeder unserer beiden Kirchen (Markuskirche Bettlach, Zwinglikirche Grenchen) nur einmal im Monat Taufen stattfinden. Deshalb finden Sie auf dieser Seite eine Liste der Taufsonntage, so dass Sie rechtzeitig einen Sonntag finden können, an dem die Taufe möglich ist. Die zuständige Pfarrerin bzw. der zuständige Pfarrer vereinbart mit Ihnen einen Termin für das Taufgespräch, das der Taufe vorangeht. Die Annahme In der Taufe nimmt eine christliche Kirche einen Menschen in die weltweite Christenheit auf. Das sichtbare Element der Taufe ist das Wasser. Dreimal giesst die Pfarrerin/der Pfarrer dem Täufling Wasser über den Kopf und spricht dazu die Taufformel: "Ich taufe dich im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."
Das Wasser Wasser ist der Urstoff des Lebens. Nur mit Wasser kann Leben entstehen. Wasser kann aber auch das Leben bedrohen und auslöschen. Im Wasser der Taufe erfahren Christen, was Jesus "durch-lebt" hat: Wie er durch den Tod hindurch das Leben ans Licht gebracht hat, so wird der Christ durch das Wasser hindurch ein Mensch des göttlichen Lebens. Es ist ein alter christlicher Brauch, dem Täufling ein weisses Kleid anzulegen, Symbol für dieses neue Leben.
Der Glaube In unserer reformierten Kirche ist die Taufe der kleinen Kinder die Regel. Da sie den Glauben noch nicht selbst bekennen kännen, steht im Taufwunsch der Eltern und Taufpaten deren Bekenntnis stellvertrend für das Kind.
Die Taufe ist neben dem Abendmahl das andere Sakrament unserer Kirche. Es wird von fast allen christlichen Kirchen undGemeinschaften anerkannt. Alle Getauften sind eingeladen, am Leben ihrer christlichen Gemeinde teilzunehmen und es mitzugestalten.
Eine ausgezeichnete und sehr umfangreiche Information zu «Die Taufe - und alles, was dazu gehört» finden Sie auf der Seite Kirchenspots der Zürcher Kirche. Taufsonntage
In unserer Kirchgemeinde im letzten Jahr Getaufte
Vorbereitung der TaufeMan wird mit Ihnen ein Gespräch vereinbaren, um die bevorstehende Taufe in Ruhe zu besprechen (PfarrerInnen). Am Abend vor der Taufe bitten wir die Eltern mit ihrem Kind, die Gotten und Göttis in die Kirche, in der am anderen Tage die Taufe stattfinden wird. Die Paten übernehmen ja eine bedeutende Aufgabe im Leben des Kindes. In diesem Gespräch wird besprochen, wie die Taufe geschehen wird und was ihre einzelnen Elemente bedeuten. Wichtig ist die Wahl eines biblischen Taufspruchs. Er soll die Getaufte/den Getauften ein Leben lang begleiten. Wählen Sie den Taufspruch mit Sorgfalt und Liebe aus und besprechen Sie mit Ihrer Pfarrerin oder Ihrem Pfarrer Ihre Entscheidung. Eine Liste biblischer Verse (s.u.) soll Ihnen die Wahl erleichtern. Feier der Taufe
Im ersten Teil der Taufe steht der von den Eltern ausgesuchte biblische Taufspruch im Mittelpunkt. In einer kurzen Ansprache wird er für das Leben des Täuflings und der Anwesenden ausgelegt. Im zweiten Teil der Feier wird die eigentliche Taufhandlung vollzogen: Die Fürbitten für die oder den Getauften, die Familie und ein gemeinsam gesungenes Tauflied beenden den Taufteil des Gottesdienstes, der dann mit der Predigt und den anderen Elementen des Gottesdienstes weitergeht. Mit der Bitte um den Segen wird die ganze Gemeinde in den Sonntag entlassen. TaufsprücheBiblische Sätze, die sich als Taufspruch eignen: Auf deine Hilfe harre ich, HERR. (Genesis 49,18) Sieh, ich sende einen Boten vor dir her, dich auf dem Weg zu behüten und dich an die Stätte zu bringen, die ich bereitet habe. (Exodus 23,20) Denn der Mensch urteilt nach den Augen, der HERR aber urteilt nach dem Herzen. (1. Samuel 16,7) Die aber, die auf den HERRN hoffen, empfangen neue Kraft, wie Adlern wachsen ihnen Schwingen, sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und ermatten nicht. (Jesaja 40,31) Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir! Hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich mache dich stark, ja, ich stehe dir bei! Ja, ich halte dich mit der rechten Hand meiner Gerechtigkeit! (Jesaja 41,10) Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst, ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du gehörst zu mir. (Jesaja 43,1) Denn ich, ich kenne die Gedanken, die ich über euch denke, Spruch des HERRN, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch eine Zukunft zu geben und Hoffnung. (Jeremia 29,11) Du zeigst mir den Weg des Lebens, Freude in Fülle ist vor dir, Wonne in deiner Rechten auf ewig. (Psalm 16,11) Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges, birg mich im Schatten deiner Flügel. (Psalm 17,8) Der HERR ist mein Hirt, mir mangelt nichts, er weidet mich auf grünen Auen. Zur Ruhe am Wasser führt er mich, neues Leben gibt er mir. (Psalm 23,1-3) Zeige mir, HERR, deine Wege, lehre mich deine Pfade. Leite mich in deiner Wahrheit und lehre mich, denn du bist der Gott meiner Hilfe, und auf dich hoffe ich den ganzen Tag. (Psalm 25,4-5) Der HERR ist mein Licht und meine Rettung, vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Zuflucht, vor wem sollte ich erschrecken? (Psalm 27,1) Ich aber vertraue auf dich, HERR, ich spreche: Du bist mein Gott. In deiner Hand steht mein Geschick. (Psalm 31,15-16) Denn bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht schauen wir das Licht. (Psalm 36,10) Auf Gott vertraue ich, und ich fürchte mich nicht. Was kann ein Mensch mir tun? (Psalm 56,12) Denn du bist meine Hoffnung, HERR, mein Gott, meine Zuversicht von Jugend an. (Psalm 71,5) Nun aber bleibe ich stets bei dir, du hältst mich an meiner rechten Hand. (Psalm 73,23) Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. (Psalm 103,2) Dein Wort ist eine Leuchte meinem Fuss und ein Licht auf meinem Pfad. (Psalm 119,105) Am Tag, da ich rief, erhörtest du mich, du gabst meiner Seele Kraft. (Psalm 138,3) Ich preise dich, dass ich so herrlich, so wunderbar geschaffen bin; wunderbar sind deine Werke, meine Seele weiss dies wohl. (Psalm 139,14) Doch auf dich, Gott, mein HERR, sind meine Augen gerichtet, bei dir suche ich Zuflucht, schütte mein Leben nicht weg. (Psalm 141,8) Lehre mich, deinen Willen zu tun, denn du bist mein Gott, dein guter Geist leite mich auf ebenem Grund. (Psalm 143,10) Der HERR ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn wahrhaft anrufen. (Psalm 145,18) Und seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende. (Matthäus 28,20) Ich bin das Licht der Welt. Wer mir folgt, wird nicht in der Finsternis umhergehen, sondern das Licht des Lebens haben. (Johannes 8,12) Sorgt euch um nichts, sondern lasst in allen Lagen eure Bitten durch Gebet und Fürbitte mit Danksagung vor Gott laut werden. (Philipper 4,6) Denn Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. (2. Timotheus 1,7) Der Herr ist mein Helfer, ich werde mich nicht fürchten; was kann ein Mensch mir antun? (Hebräer 13,6) All eure Sorge werft auf ihn, denn er kümmert sich um euch. (1. Petrus 5,7) Fragen zur TaufeWie alt sollte mein Kind bei der Taufe sein?Unsere Kirche tauft üblicherweise Säuglinge. Daneben ist eine Taufe in jedem Alter möglich. Besprechen Sie sich am besten einmal mit einer Pfarrerin oder einem Pfarrer. Was spricht für die Kindertaufe?Die Taufe soll als ein Geschenk Gottes verstanden werden. Gott spricht den Kindern seine Liebe zu, unabhängig davon, wie sie sich verhalten. Eltern und Paten haben die Aufgabe, stellvertretend für die Kinder den Glauben zu bezeugen und den Kindern von ihrem Glauben, aber auch von ihren Zweifeln zu erzählen. Wer kann Taufpate oder Taufpatin werden?Alle getauften Christen, die einer christlichen Konfession angehören und mindestens sechzehn Jahre alt sind. Wenigstens einer oder eine von ihnen ist evangelisch-reformiert und konfirmiert. Eltern können nicht als Taufzeugen ihrer Kinder auftreten. Müssen die Eltern Mitglied der evangelisch-reformierten Kirche sein?Die Eltern bekennen sich in der Taufe öffentlich vor der Gemeinde zum christlichen Glauben und verpflichten sich bei der Tauffrage mit ihrem "Ja" zur christlichen Erziehung ihres Kindes. Mindestens ein Elternteil muss Mitglied der evangelisch-reformierten Kirche sein. Gibt es eine ökumenische Tauffeier?Weil die christliche Taufe in fast allen Kirchen Gültigkeit hat, braucht es keine ökumenische Tauffeier. Es ist allerdings möglich, ökumenische Elemente in die Tauffeier einfliessen zu lassen. Fragen Sie Ihren Pfarrer/Ihre Pfarrerin. Was ist eine Nottaufe?Wenn ein Kind bei der Geburt sehr krank ist und zu sterben droht, kann man eine "Nottaufe" vornehmen. Diese Taufe kann jeder Christ und jede Christin ausführen. Kann mein Kind konfirmiert werden, ohne getauft zu sein?Nein. Um konfirmiert zu werden, sollte Ihr Kind getauft sein. Kann mein Kind zum Konfirmandenunterricht gehen, ohne getauft zu sein?Ja. Ihr Kind nimmt am Konfirmandenunterricht teil, wünscht aber ausdrücklich keine Konfirmation oder möchte selbst vor der Konfirmation die Taufe verlangen. Muss ich mich erneut taufen lassen, wenn ich die Konfession wechsle oder wieder in die reformierte Kirche eintrete?Nein. Fast alle christlichen Kirchen erkennen die einmal vollzogene Taufe an. Die Taufe ist einmalig und wird auch beim Übertritt in eine andere Konfession oder beim Wiedereintritt nicht wiederholt. Wer sorgt für den Schmuck der Kirche?Die Kirchen sind normalerweise mit Blumen geschmückt. Wenn Sie besonderen Schmuck wünschen, sprechen Sie mit dem zuständigen Sigristen. Dürfen wir während des Gottesdienstes fotografieren oder filmen?Unsere reformierte Kirche Bern - Jura - Solothurn sagt "Nein" und begründer das auch in ihrer Kircheordnung ausdrücklich. Aber nach dem Taufgottesdienst steht Ihnen die Kirche für Fotos zur Verfügung. Da kann man sich auf das Fotografieren konzentrieren. Das Erleben des Taufgottesdienstes mit dem Herzen ist so frei von Ablenkungen. Niemand braucht sich wie ein Schauspieler vorzukommen. Wie soll der Täufling zur Taufe gekleidet sein?So bequem und so festlich wie möglich. In vielen Familien gibt es Taufkleider, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Das ist eine schöne Tradition. Was kostet die Taufe?Grundsätzlich ist die Taufe für die Kinder von Mitgliedern unserer Kirchgemeinde kostenlos. Wer kann Pate oder Patin (Gotte, Götti) werden?Alle getauften Christinnen und Christen. Eine/r der Gotten/Göttis muss der reformierten Kirche angehören und konfirmiert sein. Kann ich später jemanden vom Patenamt entbinden?Leider kommt es vor, dass die Wege der Menschen auseinander führen. Da taucht der Wunsch auf, eine Gotte/einen Götti vom Patenamt zu befreien, d.h einander in Zukunft aus dem Weg zu gehen. Im Taufregister der Kirchgemeinde wird die Taufe jedoch so mit den Namen aller Beteiligten schriftlich festgehalten, wie sie an diesem Tag gegeben waren. Dort ist die Streichung der Paten also nicht möglich. Vielleicht geht es aber auch anders: Suchen Sie das Gespräch mit der Patin/dem Paten, um den Konflikt zu klären. Sie können den Pfarrer/die Pfarrerin gern zu diesem Gespräch bitten. Wann endet das Patenamt?In der reformierten Kirche mit der Konfirmation. Wir möchten unser Kind taufen lassen. Können wir gleichzeitig kirchlich heiraten?Lieber nicht! Nach der Trauung, die zuerst stattfinden soll, ist die Aufmerksamkeit der Gesellschaft für die Taufe nur noch gering - so die Erfahrungen der Pfarrer unserer Kirchgemeinde. Die Taufe als eines der beiden Sakramente der reformierten Kirche erfordert aber die ganze innere und äussere Teilnahme der Gemeinde. Ist eine "Darbringung" statt der Taufe möglich?Die Darbringung kann in den protestantischen (reformierten) Kirchen zum Ersatz für die Taufe werden. Damit wollen die Eltern dem Kind später die Möglichkeit der freien Entscheidung zur Taufe lassen. In einer gottesdienstlichen Handlung wird Gottes segnende Begleitung für den Lebensweg des kleinen Kindes erbeten. Die Darbringung ersetzt nicht das Sakrament der Taufe und begründet nicht dieKirchenmitgliedschaft. (Nach einem Text der evangelischen Kirche in Deutschland) |